Colectivo
Tropical de
Revisionismo
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Neben dem Franke-Gricksch-Bericht, der allgemein als Fälschung gilt
[Renk],
wird von der Legende das Besprechungsprotokoll der sog. "Wannsee-Konferenz"
als Beweis für den Plan zur physischen Ausrottung der europäischen Juden präsentiert.
Wannsee-Besprechung
Daß im Januar 1942 in der Villa »Am Großen Wannsee« eine Besprechung
hoher Beamter und Parteiführer stattgefunden hat, ist wahrscheinlich richtig,
wenn auch das genaue Datum unsicher ist. Von dieser Besprechung liegt kein
anderer Beleg vor als eben das »Protokoll« und sein(e) Begleitbrief(e).
Es gibt keine Eintragung in ein Besucherbuch, in einen Terminkalender oder eine
andere Art von Nebenbeleg.
Die Einladungen nennen dreizehn Geladene. Nach dem »Protokoll« sind jedoch
achtzehn Personen erschienen. Ob die Besprechung sich auf die Judenfrage bezog,
ist nicht sicher, aber wahrscheinlich. Was dort tatsächlich besprochen wurde,
ist unbekannt.
Wannsee - ein Spätzünder
Wie viele Holocaustlegenden ist die Saga vom Beschluß der Judenvernichtung
auf der Wannseekonferenz ein Spätzünder.
Das Dokument wurde auf mysterieuse Weise vom berüchtigten Kempner 1947 gefunden,
konnte also bei den ⇒Nürnberger Prozessen
noch keine Rolle spielen. Interessanterweise hörte man aber
auch in deren 50er Jahren nicht viel davon.
Die Teilnehmer an der Konferenz wurden, wenn überhaupt gerichtlich verfolgt,
dann nicht - oder nur am Rande - wegen Wannsee
[Teiln]. Erst in den 60er Jahren,
im Zuge des Eichmann- und der Frankfurter
Auschwitz-Prozesse gewann das Thema wieder Bedeutung, wohl als verzweifelter Versuch,
die Lücke zu schließen, die durch
nichtexistierende Hitler-, Himmler- u.a. Befehle entstanden war.
In den 70er Jahren wurde die
⇒Endlösung in Wannsee 'offenkundig':
Offizielle Darstellung
»Wannsee-Konferenz: Tagung von Spitzenvertretern der obersten Reichs- und
Parteibehörden am 20.1.1942 unter dem Vorsitz von R. Heydrich in Berlin "Am
großen Wannsee 56/58". Auf Anordnung A. Hitlers beschlossen die Teilnehmer
Maßnahmen zur Ausrottung der Juden in den von Dtl. beherrschten Gebieten Europas
("Endlösung der Judenfrage"): Errichtung von Vernichtungslagern (Konzentrationslagern)
in Osteuropa, in denen die Juden getötet werden sollten.«
Gedenkstätte für 'alberne Geschichten'
Das Endstadium einer Holocaust-Legende ist erreicht, wenn sie ihr eigenes Museum hat.
Als sich am 20. Januar 1992 der fünfzigste Jahrestag der Wannsee-Konferenz näherte, war kein Halten mehr:
In Berlin am Großen Wannsee 56/58 wurde das 'Haus der Täter' eröffnet.
Bundeskanzler Kohl und Bundestagspräsidentin Süßmuth hielten die Gedenkreden.
Noch heute gehört der Museumsbesuch zur Pflichtübung antirassistischer Schulausbildung [Mus].
Der Rückzug
Während deutsche Schüler noch durch das Museum geführt werden,
glauben führende Vertreter der 'Holocaust'-Legende schon lange nicht mehr an Wannsee.
Selten sind Deutschlands 'willing executioners' so derb genasführt worden.
Die Tränen von Kohl und Süßmuth waren noch nicht getrocknet,
als die höchste Instanz in Sachen 'Holocaust', Israels Historiker Yehuda Bauer,
die Wannsee-Legende am 30. Januar 1992 - also keine 2 Wochen nach Museumseinweihung -
als "alberne Geschichte" abtat [Bau].
Diese Erkenntnis war - selbst unter Exterminationisten - keineswegs neu.
Der Mythos ruhte bei Museumsgründung schon mindestens 8 Jahre auf dem Müll der Geschichte.
Dorthin expediert nicht etwa von den Revisionisten (die schon lange zuvor Zweifel angemeldet hatten),
sondern von einer bekannten Konferenz im Mai 1984 in Stuttgart [J&R].
Auch Pressac, der sich mit jeder Aktennotiz in Auschwitz befaßt hat, 'negiert' Wannsee:
»Am 20. Januar [1942] fand in Berlin die sogenannte Wannsee-Konferenz statt.
Wohl wurde dort eine "Evakuierung" der Juden nach Osten erwogen,
bei der eine "natürliche" Eliminierung durch Arbeit eintreten würde,
doch sprach niemand über eine industrielle Massenvernichtung.
In den darauffolgenden Tagen und Wochen erhielt die Bauleitung von Auschwitz keinen Anruf,
kein Telegramm und keinen Brief mit dem Befehl, für diesen Zweck geeignete Anlagen zu schaffen.«
Die Behauptungen
Daß im Wannsee-Protokoll nicht das steht, das man hineininterpretiert, ist bekannt.
Die gängigen Ansichten über das Protokoll und die häufigsten Behauptungen lauten:
Das Protokoll
Ein rechtsgültiges Protokoll über die Besprechung existiert nicht. Das 1947
erstmals von Kempner vorgelegte und das im Auswärtigen Amt deponierte und
mehrfach kopierte »Besprechungsprotokoll«, dessen Fundumstände unbekannt
sind, ist nicht nur nach der bis heute unwidersprochenen Analyse durch die fünf
hier zitierten Experten, sondern auch nach dem Urteil vieler früherer und
späterer Forscher eine Fälschung in dem Sinne, daß der Text dieses Papiers Jahre
nach der behaupteten Besprechung von einer nicht beteiligten Person erfunden
wurde.
Die Originale
Abdruck des »Wannsee-Protokolls« und der zwei Exemplare
des »Begleitschreibens« (Zum Vergrößern Bilder anklicken).
(aus [Ney])
© Colectivo Tropical de Revisionismo, Centroamérica letzte Aktualisierung: 03-Jun-09 (11:14) | |||||||||||||||||||||