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Gutachten
Die Mordwaffen des 'größten Massenmordes aller Zeiten', die 'Gaskammern' und Krematorien von Auschwitz, wurden niemals technisch untersucht. Gegenstand dutzender Schau-Prozesse, von Nürnberg über Jerusalem, Frankfurt bis hin zu den Meinungdelikten der 90er Jahre, niemals kam einem Richter die Idee, eine Untersuchungskommission zu bilden und technische Sachverständigengutachten zu verlangen (Historiker traten als Sachverständige auf).
Erst die Revisionisten stellten die Frage, ob das Vergasungsszenario, auf das sich die Legende schließlich geeinigt hat, überhaupt technisch durchführbar war.
Diese Frage wurde von der Legende nicht nur als unzulässig, sondern als obszön erachtet. Die erste ⇒Antwort der Historiker ist selbst Geschichte geworden: der Massenmord war technisch möglich, weil er stattgefunden hat.
Da weder von juristischer noch von historische Seite her technische Beweise für die 'Gaskammern' geliefert wurden, sind die ersten Expertisen von Revisionisten beauftragt worden.

Leuchter-Gutachten
Der amerikanische Gaskammerexperte Fred Leuchter untersuchte erstmals 1988 im Auftrag von Ernst Zündel für dessen Prozeß in Toronto die 'Gaskammern' von Auschwitz/Birkenau [Leu-Rep]. Einer der Hauptaspekte war die Untersuchung der Zyanidrückstände im Mauerwerk der 'Gaskammern' und anderer Gebäude, eine Idee die auf Dr. Faurisson zurückgeht. Er entnahm insgesamt 32 Gemäuerproben.
Die Proben aus den 'Gaskammern' enthielten keine oder kaum nachweisbare Zyanidmengen, während die Proben aus den Entlausungskammern, sehr hohe Werte lieferten.
Die Wirkung des Leuchter-Gutachtens war beträchtlich, selbst Irving war so beeindruckt, daß er seither an den 'Gaskammern' zweifelt.
Die Rache der jüdischen Organisationen ließ nicht auf sich warten Arrogant entschieden sie, daß Leuchter
»begreifen muß, daß er für sein Leugnen des Holocaust nicht unbestraft bleiben kann
Beate Klarsfeld [Kla]
Das Leuchter-Gutachten hatte sicher einige Schwachpunkte (z.B. überschätzt er die Explosionsgefahr der zur 'Vergasung' erforderlichen Zyanidkonzentrationen), aber es wies den Weg zu ganz neuen historischen Auschwitz-Untersuchungen .
Die Argumentation um die Mauerproben
Sachliche, d.h. chemisch argumentierende Kritik an Leuchters Ergebnissen war dünn gesät. Die Fakten selbst (also der geringe Zyanidgehalt in den 'Gaskammern') wird nicht bestritten .
Nolte meinte, selbst Laien sei klar, daß Wind und Wetter die Zyanidflecken in 40 Jahren auswaschen. Das mag für Laien stimmen, aber die sind (selten) Gutachter. In der Tat blieb dieser Punkt bei Leuchter offen, erst Rudolf hat ihn widerlegt, in dem er die Langzeitstabilität der Blausäureverbindungen nachwies.
Pressac erkärt die höheren Zyanidwerte in Entlausungskammern durch die dortige höhere Konzentration, längere Vergasungsdauer und höhere Temperatur [Prs-Leu]. Er muß dazu jedoch völlig unrealistische 'Vergasungszeiten' und Entlüftungszeiten annehmen (5 bis 10 Minuten), die den ⇒Abdampfzeiten vom Trägermaterial des Zyklon-B und den Gegebenheiten der Leichenkeller widersprechen. Rudolf hält ferner entgegen, daß kühle feuchte Wände die Fleckenbildung begünstigt.

Rudolf-Gutachten
Der Chemiker Germar Rudolf, damals Mitarbeiter am Max-Plank-Institut, begann seine Nachforschungen bei den Punkten, die am Leuchter-Report kritisiert wurden und beschäftigte sich zunächt mit der Chemie des ⇒Zyklon-B und des Eisenblaus im Mauerwerk. Seine Untersuchungen umfaßten jedoch auch weitere, bautechnische Aspekte. Sein Gutachten erschien erstmals 1993 [Rud-Gut] und kostete ihn die Promotionszulassung.

Seine Ergebnisse faßt er wie folgt zusammen:

  • Das zum Eisenblau abreagierende Cyanid im Mauerwerk besitzt eine viele Jahrhunderte währende Langzeitstabilität. Es zerfällt in ähnlichen Zeiträumen wie das Mauerwerk selber. Cyanidrückstände müßten daher noch heute in fast unverminderter Menge nachweisbar sein, ungeachtet der Witterungseinflüsse. [...]
  • Unter den tatsächlich möglichen Umständen bei den bezeugten massenhaften Menschenvergasungen mit Blausäure müßten in den fraglichen Räumen Cyanidrückstände in ähnlicher Größenordnung zu finden sein, wie sie in den Sachentwesungsanlagen zu finden sind, einschließlich der sich daraus ergebenden blauen Wandfärbung.
  • In den angeblichen "Gaskammern" sind ähnlich unsignifikante Cyanidrückstände zu finden wie in jedem beliebigem Gebäude.
  • Die angeblichen Hauptvergasungsräume von Auschwitz, die Leichenhalle des Krematoriums im Stammlager und die Leichenkeller 1 ("Gaskammern") der Krematorien II und III, hatten keine Vorrichtung zur Einführung des Giftgaspräparates. Die heute sichtbaren Löcher in den Decken wurden nach dem Kriege durchgebrochen.
  • Die Freisetzung tödlicher Blausäure-Mengen aus dem Trägermaterial dauert ein Vielfaches der bezeugten Zeit; sie zieht sich vielmehr über Stunden hin.
  • Die notwendige Lüftung der angeblichen "Gaskammern" [...] würde viele Stunden gedauert haben, im Widerspruch zu allen ⇒Zeugenaussagen .
  • Eine wirksame Ventilation der angeblichen "Gaskammern" der Krematorien IV und V sowie der Bunker I und II war nicht möglich. Die Leichen hätten von den Sonderkommandos nicht ohne Schutzanzug und ohne Verwendung von Gasmasken mit Spezialfiltern aus den Räumen geholt und weggeschafft werden können.
Rudolf-Gutachten [Rud-Gut], Kap. 8

Die Arbeiten von Pressac
Als Antwort auf die zunehmend technische Argumentation der Revisionisten beauftragten die Klarsfelds den französischen Apotheker Jean-Claude Pressac die Anlagen in Auschwitz zu untersuchen. Er sah das i.w. als Schreibtischarbeit und lieferte die bisher umfassenste Analyse der Dokumentenberge des Auschwitz-Museums und der in Moskau aufbewahrten Akten der Zentralbauleitung. Von seinen zwei Büchern verschwand das erste [Prs-Tec] praktisch nach seinem Erscheinen in der Versenkung. Das zweite [Prs-Cre] liefert eine Fülle von bautechnischen Einzelheiten, Rechnungen, Briefwechseln und bestätigt, was man vorher nur ahnte: daß die Bauleitung für die Krematorien Pläne anfertigte, Ausschreibungen machte, Aufträge vergab, Rechnungen beglich.
Obwohl detaillierteste technische Gegenargumentation, die die Legende zu bieten hat, wird Pressac von manchen als 'unfreiwilliger Revisionist' bezeichnet. In der Tat demontiert er die meisten Zeugenaussagen als unzuverlässig und beweist, daß die Krematorien als normale Krematorien geplant worden sind, behauptet allerdings, daß die Leichenkeller später zu 'Gaskammern' umfunktioniert wurden. Dafür bietet er zwar keine Beweise, dafür aber "kriminelle Indizien", i.w. unklare Begriffe und Vorgänge, die seiner Logik nicht entsprechen. Pressac greift damit die bewährte Trickkiste der Legende, die mangels Beweisen immer 'Massenmord' liest, wo 'Selektion', 'Sonderbehandlung' oder 'Endlösung' steht.

Autopsien
In ihrem Bemühen, deutsche Kriegsverbrechen zu dokumentieren, wurden von den Amerikanern in großem Umfang Leichen der Konzentrationslager untersucht. Dr. Charles Larson, ein Spezialist in forensischer Pathologie, führte für den 'Judge Advocat General' bis zu 100 Autopsien pro Tag durch. Er bestätigte, daß "niemals ein Fall von Giftgas gefunden wurde" [OKe-Bef].

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letzte Aktualisierung: 03-Jun-09 (11:14)