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Revisionismus
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Gaskammern
Die Flucht hinter den eisernen Vorhang
Noch in den 50er Jahren war die gängige Meinung, daß nahezu alle Konzentrationslager Gaskammern zur Menschentötung besaßen. Zeugen hatten von Vergasungen in Ravensbrück, Struthof-Natzweiler, ⇒Dachau, ⇒Buchenwald , Mauthausen, selbst Bergen-Belsen u.a. berichtet, viele diesen sogar selbst beigewohnt, z.B. der Priester Renard in ⇒Buchenwald. Als trotz des massiven Meinungsdrucks die Skepsis an diesen Schilderungen nicht mehr zu ignorieren war, begann man den Rückzug. Bis dahin als Gaskammern gezeigte Räume, wie Dachau und Struthof wurden vorsichtig aus dem Programm genommen. Um die Blamage nicht zum Fiasko werden zu lassen, traten die Exterminationisten die Flucht in den Ostblock an.
Ab 1960 wurde offiziell nur noch in Lagern vergast, die fest in der Hand kommunistischer Propaganda waren.
Entstehung der Vergasungs-Legende
Die Anfänge der Vergasungslegende werden i.a. in das Frühjahr 1942 datiert, als polnische jüdische Untergrundbewegungen erste Berichte an die polnische Exilregierung in London schmuggelten. In einem Dokument "The Mass Extermination of Jews in German Occupied Poland" (London, Dezember 1942) berichtete über 'neue Massenvernichtungsmethoden der letzten Monate. Es wurden etwa 20 Orte genannt, besonders das Warschauer Ghetto. Von besonderer Bedeutung ist, daß Auschwitz nicht ein einziges Mal genannt wird.
Thomas Mann, Willy Brandt & Co
Am 27. September 1942 behauptete Thomas Mann in einer BBC-Sendung, daß 16 000 französische Juden in einem Eisenbahnzug "auf offener Strecke" vergast worden seien, nachdem man den Zug "hermetisch verschlossen" habe. Thomas Mann war von seinen luftdichten Eisenbahnwagen so besessen, daß er später noch die "Tötung von nicht weniger als 11.000 polnischen Juden mit Giftgas" nachschob, die bei Konin im Distrikt Warschau ebenfalls "in luftdicht verschlossene Wagen gesteckt und binnen einer Viertelstunde in Leichen verwandelt" wurden [StM]. Die Legendenhistoriker haben Manns Propagandalügen allerdings die Gefolgschaft verweigert, die Wagonvergasungen wurden nie ernsthaft ins Programm aufgenommen.

Mann befindet sich in bester Gesellschaft. Auch der ehemalige SPD-Vorsitzende und Bundeskanzler Willy Brandt soll bereits vor dem Jahre 1942 als Stockholmer Korrespondent des New Yorker Büros der Overseas News Agency Greuelberichte über Judenvernichtungen verfaßt haben [StB].

WRB-Bericht
Die 'offizielle' Form der Auschwitz-Legende enstand erst Ende 1944 durch eine Broschüre des sog. War Refugee Board (WRB), eines von Roosevelt eingesetzten und von Morgenthau kontrollierten Gremiums [WRB]. Trotz erheblicher Fehler enthielt der WRB-Report alle wesentlichen Bestandteile der Legende. Auch die ⇒Nürnberger Anklagen fußen auf dem WRB-Bericht. Obwohl eines der ersten offiziellen Dokumente der USA zu Auschwitz-Vernichtungen, hat der WRB-Bericht - der auch unter der Bezeichnung 'Protokolle von Auschwitz' bekannt ist - zur Zeit seines Erscheinens keine wesentlichen Stellungnahmen bewirkt.
Die Autoren, geflohene slowakische Juden, waren bei Veröffenlichung anonym, was mit Sicherheitserwägungen begründet wurde. Interessanterweise blieben sie es auch lange Zeit nach dem Kriege, auch in ⇒Nürnberg wurden sie nicht vernommen, obwohl sie angeblich direkte Augenzeugen der Ereignisse waren und viel Zahlenmaterial verbreiteten. Letzters ist extrem unzuverlässig. So behauptet der WRB-Report, daß allein in Birkenau in zwei Jahren etwa 150 000 Juden aus Frankreich vergast wurden, während nur etwa 75 000 überhaupt deportiert wurden, in alle Lager zusammen, nicht nur Birkenau [Klr]. Die in diesen zwei Jahren in Auschwitz vergasten Juden beziffert der WRB-Report auf 1 765 000 [Kul-6m]. Reitlinger präsentierte Anfang der 60er Jahre ⇒Rudolf Vrba als einen der Autoren. Vrba trat dann in den Frankfurter Prozessen als Zeuge auf.
Der WRB-Bericht nennt Vergasungen nur in Birkenau und in den Bunkern, nicht im Stammlager ([Butz-Ho], 1996, S. 402).

Struktur der Vergasungs-Legende
Wie konnte sich eine so monstruöse Behauptung, wie die der planmäßigen, geheimen Vergasung von 6 Millionen Menschen überhaupt derart ausbreiten, ohne daß konkrete materielle und dokumentarische Beweise vorliegen ?
Die Legende stellt sich diese Frage definitionsgemäß nicht, die Revisionisten nähern sich ihr auf verschiedene Weise.
Rassinier schildert die Psychologie der Lager, wo sich in allgemeiner Desorientierung wirkliches Leiden mit Befürchtungen mischten und nach der Befreiung Haß und Geltungssucht ihre Blüten trieben.
Andere betonen, daß ähnliche Behauptungen schon lange vor dem 2. Weltkrieg in Umlauf gesetzt wurden.
Crowell stellt einen anderen Aspekt heraus: die Struktur der Legendenbehauptungen. Er sieht die Furcht vor
  • Duschen,
  • Entlausung durch Gas und
  • Kremierung
teilweise in der Kultur der Betroffenen begründet [Cro-Gas].
Die 'falschen' Brausen
Ein Lieblingskonzept der kanonischen 'Holocaust'-Legende besteht denn auch darin, die Vergasung in als Duschen getarnten Räumen stattfinden zu lassen. Zwar gibt es Zeugenberichte, nach denen das Gas aus den Duschköpfen strömte, aber diesen Fehler hatte man bald bemerkt: weder ⇒Zyklon-B noch Kohlenmonoxyd wären auf diese Weise verteilbar gewesen. Die Standardbegründung für Duschen lautet daher, daß die Opfer getäuscht werden sollten.
Und nicht nur die Opfer, wie man am Beispiel ⇒Dachau sieht: auch der Nachwelt werden echte oder falsche Duschräume als 'Gaskammern' präsentiert.

Wo waren die Gaskammern ?
Es gibt kein zeitnahes Dokument, das von Gaskammern (zur Menschenvernichtung) spricht. Die Vertreter der Legende meinen, die Gaskammern waren jeweils eine der beiden Leichenhallen (#1) in den ⇒Krematorien. Laut Pressac waren die Krematorien noch ohne Gaskammern konzipiert worden. Das ist deshalb interessant, weil andererseits zum Zeitpunkt der Planung (August 1942) die Judenvernichtung bereits beschlossen gewesen sein soll [Fau-RaP].
Wo waren dann die Krematorien ?
Wenn die Leichenkeller der als Krematorien bezeichneten Gebäude tatsächlich Gaskammern waren, wo konnte man dann in Birkenau die Leichen der tagtäglich gestorbenen Häftlinge - insbesondere die Opfer der verheerenden Seuchen - aufbahren und einäschern? Anders ausgedrückt: wo waren die wirklichen Krematorien von Auschwitz?
Neuerdings: nicht mehr in Krematorien
Vielleicht haben solche Erwägungen mitgespielt, als Fritjof ⇒Meyer neuerdings alle Vergasungen in die mysteriösen ⇒'Bunker' verlegte, die den Vorteil haben, daß von ihnen nichts mehr übrig ist.

Gaskammerzeugen
Obwohl spätestens seit Simone Veil ⇒"jeder weiß, daß die Nazis diese Gaskammern zerstört und alle Zeugen systematisch beseitigt haben", erheben eine Reihe Häftlinge den Anspruch, die Vergasungen bezeugen zu können. Hier soll nicht auf die lange Liste der bereits entlarvten Lügner eingegangen werden, die bereits mehr oder minder sang-und-klanglos fallengelassen wurden, wie ⇒Blaha, Piguet, ⇒Renard, u.a. sondern auf die (noch) hochgehaltenen Schlüsselzeugen.
Eine der Schwierigkeiten, 'Gaskammer'-Zeugenaussagen zu beurteilen, liegt in den vielfältigen Version, die sie im Verlaufe der Zeit und den vielen Übersetzungen ihrer Bücher produzierten. In den technischen Aspekten, auf die es den Revisionisten ankommt, widersprechen sich nicht nur verschiedene Zeugen, sondern auch verschiedene Versionen desselben Zeugen. Ein anderes Problem, zumindest der Zeugnisse in Buchform, liegt darin, daß oft der Anspruch - Tatsachenbericht oder historische Novelle - bewußt im Unklaren gelassen wird.
Manuskripte unbekannter Autoren: süßer Klang der Internationale
Zu den vielen dubiosen Dokumenten mit denen die Legende hausieren geht, gehören Manuskripte unbekannter Autoren, die bei Grabungen in Auschwitz gefunden wurden, 2 davon schon 1945, ein weiteres 1952 und ein viertes 1960 (veröffentlicht 1972, weil es so schwer zu entziffern war) [unb]. Ihre Bedeutung ist wie Wellers zugibt "unterschiedlich". Wie üblich geben die früheren Dokumente weniger für die Vergasungslegende her, als die wundersamerweise später gefundenen, die diesen Mangel korrigieren.
Das bekannteste dieser Art schildert Vorgänge in der Gaskammer (Einzahl) von Birkenau. Wo sich der Erzähler befindet, bleibt unklar, aber er weiß von nackten Jüdinnen zu berichten, die in der Gaskammer flammende Ansprachen halten, die sich auch an das Sonderkommando richten. Nicht etwa um sie wegen 'Beihilfe zum Mord' zu beschimpfen, sondern im Gegenteil, um sie zu bitten, doch zu überleben, um der Nachwelt 'Zeugnis abzulegen'. Was diese auch prompt taten. Wahrscheinlich wußten die Gaskammerredner nicht, daß auch die Sonderkommandomitglieder regelmäßig 'vergast' wurden.
Höhepunkt dieser Schilderung ist das Absingen von Hymnen, gleichzeitig der polnischen und der jüdischen Hatikwa in perfekter Harmonie und schließlich der ... Internationale. Völker, höret die Nachtigall trappsen. Dicker hätter die kommunistische Propaganda nicht auftragen können, aber die westliche Presse konnte sich vor Ergriffenheit nicht lassen.
Müller: Drei Jahre in der Gaskammer
"Sonderbehandlung. Drei Jahre in den Krematorien und Gaskammern von Auschwitz"
Titel eines Buches von Filip [Mül]ler
Von der LICRA, der Liga gegen Rassismus und Antisemitismus, preisgekrönte Beschreibung der 'Sonderkommandoarbeit', wohl das absurdeste Dokument der Auschwitz-Sex-Shop Kategorie.
Schon mit dem Titel will die Legende uns daran erinnern, wie sie mit Zahlen und Fakten umgeht: Die 'Gaskammern' von Auschwitz-Birkenau waren höchstens von März 43 bis November 44 in Betrieb gewesen, also weniger als 20 Monate. Auch arbeitete Müller im Krematorium, seine '3 Jahre in der Gaskammer' spielen das bekannte Verwirrspiel der 'Gasöfen'.
Der Slovake Müller ist der berühmte Zeuge, der beim Herausschleppen der Leichen aus der 'Gaskammer' das Essen verzehrt, das er bei ihnen gefunden hat. Müller beschreibt u.a. ausfühliche Dialoge mit nackten Jüdinnen - die ihn gegen seinen Willen an Händen und Füßen aus der Gaskammer schleppten, als er dort freiwillig sterben wollte - sowie lange bewegende Ansprachen eines jüdischen Theologiestudenten im Angesicht des Todes (und wütender SS), Stellen, die er offenbar von anderen abgeschrieben hat. Auch Müller berichtet vom Hymnensingen, allerdings statt der polnischen, der seines Landes, der tschechischen.
Über die Vorteile, die er als Mitglied des 'Mordkommandos' hatte, schweigt er sich verdächtig aus, rechtfertigt sich aber mehrfach a la Gerstein, daß er ja der Nachwelt Zeugnis ablegen wollte.
Nyiszli: 20 000 pro Tag
Der Ungar Dr. Miklos Nyiszlis war angeblich Assistent und Vertrauter von Dr. Mengele. Von Dr. Miklos Nyiszlis 1946 geschriebenem 'Gaskammer'-Bericht war Sartre so begeistert daß er ihn schon 1951 in seiner Hauszeitschrift (Les Temps Modernes) veröffentlichte, 1961 erschien er als Buch "Médecin à Auschwitz" [Nyz] und - rechtzeitig zum Eichmann-Prozeß - in der Quick. Markenzeichen der Auschwitzbeschreibungen des jüdischen Arztes sind
  • Tag und Nacht sichtbare dicke Rauchwolken und
  • höllischer Feuerschein der "8, 10 m hohen Flammensäulen" der Krematorien, sowie der
  • übelerregende Geruch verbrannten Fleisches und versengter Haare, [...] der Geruch brennenden Menschenfleisches.
Nyiszlis Bericht zeigt in Zahlen und Beschreibungen derartige Ähnlichkeit mit dem Bericht der ⇒sowjetischen Sonderkommission, daß einige es für dessen Romanversion halten. Nyiszli wurde zwar im Nürnberger Hauptprozeß von den Sowjets vorgeladen, aber nicht im Zeugenstand befragt. Er starb Anfang 1956.
Nyizlis Schilderungen wurden oft kopiert, z.T wörtlich, wie z.B. von einem Henry Bily aus Cannes, veröffentlicht in der Zeitschrift 'Le Déporté' der 'Union nationale des associations de déportés, internés et familles de disparus' (UNADIF) und in der Tageszeitung Nice-Matin. Le Déporté mußte im Dezember 1991 zugeben, daß sie auf einen Betrüger reingefallen waren [Bil].
Bendel: 25 pro m2
Der Arzt Dr. Charles Siegesmund Bendel aus Rumänien sagte aus, in Auschwitz seien vier Millionen Menschen mit ⇒Zyklon-B ermordet worden. Man habe jeweils 1.000 Menschen in einem 10 m langen, 4 m breiten und 1,6 m hohen Raum zusammen­gepfercht und vergast. Als der Verteidiger, Dr. Zippel, fragte, wie es denn möglich sei, 1 000 Menschen in einem Raum von nur 64 m³ unterzubringen, erwiderte Bendel:
"Es konnte nur mit der deutschen Methode geschafft werden." [IMT]
Weitere Erkenntnisse, die von Bendel stammen [Ben] sind, daß
  • der größte Teil des nach Auschwitz gelieferten Zyklon-B der Vergasung diente
    (Pressac behauptet, nur 2%)
  • aus den Leichen in Auschwitz 17 Tonnen Zahngold gewonnen wurden
    (d.h. über 4 g pro Person, inkl. Kinder) Immerhin gibt er selbst zu, daß Zahlen nicht seine Stärke sind, was auch für alle anderen 'Gaskammer'-Zeugen gilt.
    Vrba: dichterische Freiheit
    Dr. Rudolf Vrba, alias Walter Rosenberg, ist Auschwitzzeuge Nr. 1, Mitverfasser des berühmten ⇒WRB-Berichts, der Ende 1944 von Roosevelt veröffentlicht wurde. Vrba bezieht sich vielfach auf Müller als Hauptinformanten, so daß beide 'Gaskammerzeugen' nicht als unabhängig beztrachtet werden können [Mat-WRB]. Sein Buch "I cannot forgive" [Vrb] wurde besonders für den "fanatischen Respekt vor der Genauigkeit" gelobt und korrigierte schon einige frühere Irrtümer des Autors im WRB-Bericht.
    Der Hauptfehler Vrbas sind denn auch seine Details. Der Augenzeuge ging so weit, Skizzen der Räume zu liefern, als seine Gaskammerbeschreibungen jedoch mit den echten Plänen konfrontiert wurden, zeigte sich, daß er niemals dort gewesen sein konnte. Die ⇒Anzahl der Muffeln pro Krematorium z.B. hat Vrba mehr als verdoppelt (36 statt 15). Ein anderer Detailfanatismus bestand in der genauen Beschreibung eines Himmlerbesuchs im Januar 1943 zur Einweihung der Gaskammern. Der Häftling Vrba schildert Bemerkungen und Gespräche Himmlers und die 'Demonstrationsvergasung' von 3 000 Juden. Allerdings lag der letzte Himmlerbesuch im Juli 1942 und im Januar 1943 war das erste der Krematorien noch nicht fertig.
    Vrba gibt an, zum Zeitpunkt seiner Flucht (April 1944) habe es einen Luftangriff auf Auschwitz gegeben. Der erste Luftangriff auf Auschwitz war am 20. August 1944 ([Butz-Ho], 1996, S. 404).
    Auf die ⇒falschen Zahlen der französischen Deportierten wurde bereits hingewiesen. Im Zündel-Prozeß 1985 ins Kreuzverhör genommen, macht Vrba schließlich 'licentia poetarum' (dichterische Freiheit) für seine Detaildokumentation geltend [Fau-Exp].
    Böck: Blauer Dunst
    Auch ein Kraftfahrer in der Fahrbereitschaft von Auschwitz, Richard Böck, war Zeuge von Vergasungen. Im Frankfurter Auschwitzprozeß schilderte er eine solche:
    "... Ich kann einfach nicht beschreiben, wie diese Menschen geschrien haben. Das dauerte etwa 8 - 10 Minuten und dann war alles still. Kurze Zeit später wurde das Tor von Häftlingen geöffnet, und man konnte noch einen bläulichen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen. Allerdings habe ich mich gewundert, daß das Häftlingskommando, das zum Wegschaffen der Leichen bestimmt war, den Raum ohne Gasmasken betrat, obwohl dieser blaue Dunst über den Leichen schwebte"
    Richard [Böck]
    Blausäure ist ein farbloses, unsichtbares Gas. Sein Name rührt von der Zyanidverbindung 'Eisenblau' her.
    Wiesel stellt auf Gas um
    Eli Wiesel, 'Holocaust'-Zeuge schlechthin, der mit seiner Familie Auschwitz überlebt hat, begann erst in den 70er-Jahren von 'Gaskammern' zu erzählen. Bis dato hatte er in Anlehnung an das alte Testament behauptet, in Auschwitz wären die Juden lebendig in Feueröfen geworfen worden [Fau-Zeu]. Sein Buch Die Nacht zu begraben, Elischa [Wie] liefert ein eindrucksvolle Beispiel, wie die Legende selbst Übersetzungen fälscht. Wie Jürgen Graf festgestellt hat, spricht die deutsche Fassung 15 mal von 'Gas', wo im (französischen) Original der Begriff gar nicht vorkommt, sondern 'Krematorien', 'Vernichtung' o.ä. Eine genaue Gegenüberstellung der Textstellen findet man bei Faurisson [Fau-Zeu].
    Wiesel flieht mit seinen Henkern
    In seinem Buch Die Nacht zu begraben, Elisha ist die interessanteste Begebenheit die drohende Befreiung von Auschwitz durch die Sowjets im Januar 1945. Wiesel und sein kranker Vater werden vor die Wahl gestellt, im Lager auf ihre Befreier zu warten oder sich mit ihren Henkern in einem der kältesten Winter auf eine unsichere Reise ins gehaßte Deutschland zurückzuziehen. Die beiden entscheiden sich gegen die Russen und für die SS. Im Originalton der englischen Ausgabe:
    "The choice was in our hands. For once we could decide our fate for ourselves. We could both stay in the hospital, where I could, thanks to my doctor, get him [the father] entered as a patient or nurse. Or else we could follow the others. ‘Well, what shall we do, father?’ He was silent. ‘Let’s be evacuated with the others,’ I told him."
    Eli Wiesel Die Nacht zu begraben, Elischa

    Gaskammerhistoriker
    Der Zustand der Gaskammerhistoriker entspricht dem desolaten Schauspiel, das ihre Hauptzeugen bieten. Seit die Revisionisten sie herausgefordert haben, andere als Zeugen-Beweise zu erbringen, laufen sie herum, wie ein Hühnerhaufen.
    Wie Stäglich bemerkt, schrieb z. B. der britische Jude Reitlinger noch in der dritten Auflage (1960) seines Standardwerks "Die Endlösung", daß "jedes Konzentrationslager eine Gaskammer irgendeiner Art" bekommen habe [Stg-Myt]. Zur gleichen Zeit veröffentliche Broszat seine berühmte Erklärung, daß 'nirgends im Altreich' Vergasungen stattgefunden haben [Bro-Zei].

    Vorsichtige Vertreter der Legende haben das sinkende Schiff 'Gaskammern' bereits mit einem Bein verlassen:

    »Die Quellen, über die wir zum Studium der Gaskammern verfügen, sind zugleich selten und unzuverlässig.«
    Prof. Arno Mayer [May-Why]
    Olga Wormser-Migot, die Historikerin, die die Vergasungen im Stammlager Auschwitz und in Mauthausen aufgegeben hatte, spricht vorsichtig vom 'Problem der Gaskammern' [WorMig].
    Viele rufen nach dem Kadi, einige zum Kampf mit wissenschaftlichen Mitteln. Von denen wissen jedoch nur wenige, wie er zu führen sei und die, die es wissen, kämpfen nicht. Ratlosigkeit und Improvisation sind angesagt.

    Ein bemerkenswerter Vorschlag, wie die 'Negationisten' zu widerlegen sind, kommt vom Anti-Revisionisten Baynac. Nachdem er zugibt, daß

    »der Mangel an Spuren das Unvermögen nach sich zieht, die Existenz der Menschentötungsgaskammern direkt zu beweisen«
    kommt er mit einer geradezu genialen Idee:
    "... wenn die Geschichtswissenschaft mangels Dokumenten eine Tatsache nicht nachweisen kann, so kann sie doch mit Dokumenten nachweisen, daß die Unmöglichkeit dieser Tatsache selbst unmöglich ist. Durch den Nachweis, daß die Nicht-Existenz der Gaskammern unmöglich ist, wird man endgültig den Anspruch des Negationismus los ...
    Prof. Jean [Baynac]
    Wie das gehen soll, behält Baynac allerdings für sich.
    Auch Prof. Nolte weiß, wie den Revisionisten eine "spektakuläre Niederlage" zu bereiten ist: weil sie behaupten, die Leichenkeller seien nicht als Gaskammern benutzt worden (u.a. wegen fehlender Zyanid-Rückstände) [Nolte].
    Hilberg schafft neben den Lagern 'mit' und 'ohne Gaskammer' neuerdings Lager mit 'kleiner' Gaskammer (Struthof-Natzweiler) und solche, die 'vielleicht' eine hatten (Dachau, Flossenburg, Neuengamme, Sachsenhausen) [Hil-Zün].

    Gaskammerjustiz
    Keine Gutachten
    Bezeichnend für die Qualität der 'Holocaust'-Justiz ist, daß zwar an Zeugen für Gaskammern kein Mangel herrscht - auch für solche, die nachweislich nicht existiert haben - es hat jedoch nie ein Sachverständigengutachten einer Gaskammer gegeben.
    Jedes Messer, jeder Revolver oder Schlagstock werden beim geringsten Mordverdacht eingehend untersucht. Jeder Angeklagte, geständig oder nicht, bekommt Details über die Flugbahn seiner Kugeln vorgelegt. Nicht in einem einzigen der Prozese gegen die 'Schlächter' und 'Bestien', z.B. Frankfurt (Auschwitz), Düsseldorf (Majdanek), wurden Sachverständigengutachten der Tatwaffe 'Gaskammer' verlangt, obwohl diese z.T. - angeblich - noch im Originalzustand vorliegen (Struthof, Majdanek) oder als untersuchbare Ruinen (Krema II). Ruinen zu untersuchen, die erst 60 jahre alt sind, ist für Experten ein Kinderspiel. Wie die Mordwaffe funktionierte, mit der Millionen getötet wurden, interessiert keinen Richter. Wie Faurisson feststellt, richtet sich die Justiz damit selbst [Fau-StI].
    Keine Autopsieberichte
    In eineinhalb Jahren Auschwitzprozeß hat keiner der Frankfurter Richter je eine Untersuchung verlangt.
    Nicht ein einziger Autopsiebericht stellte je Tod durch Blausäure fest, in keinem einzigen Konzentrationslager. Raoul Hilberg, der in seinem Werk den Gaskammerzeugen ⇒Müller dutzendfach zitiert, mußte dies 1985 im Zündel-Prozeß bestätigen [Kul-6m].
    Keine Kreuzverhöre
    Von Faurisson stammt auch die wichtige Feststellung, daß von 1945 bis 1985 kein 'Vergasungszeuge' jemals in einem Gerichtsverfahren ins Kreuzverhör genommen wurde [Fau-Zeu]. Das geschah erstmals im Zündel-Prozeß.
    Gaskammern in Nürnberg
    Obwohl die 'Gaskammern' von Auschwitz schon Januar 1945 befreit wurden, wurde in Nürnberg nur ein Film von den 'Gaskammern' in Dachau gezeigt. Es scheint daß, außer Göring und Streicher die Angeklagten der alliierten Fälschung glaubten.

    Die Vergasungstechnik
    Es gibt selbstverständlich in (zeitnahen) Dokumenten, keine Anhaltspunkte für Gaskammern oder Vergasungstechnik zur Menschenvernichtung. Die Legende ist daher - wie an anderer Stelle auch - gezwungen, zu improvisieren. Sie behauptet für Auschwitz ein Verfahren, daß man sich stümperhafter nicht vorstellen kann.
    ... improvisiert
    Die 'großtechnisch' und 'mit deutscher Präzision' durchgeführte Massenvernichtung erfolgte wie folgt: In die Betondecken der Leichenkeller sollen etwa vier grobe Löcher gemeisselt worden sein. Bei Vergasungen kletterte ein SS-Mann auf einer Leiter hoch, öffnete eine ⇒Zyklon-B-Büchse und warf den Inhalt in das Loch.
    Etwa eine halbe Stunde später zogen die Sonderkommandos die Leichen heraus und schafften sie zur Verbrennung in die Krematoriumsöfen.
    ... und technisch zweifelhaft
    Die Revisionisten und technische Experten antworten mit einer Fülle von ⇒Gegenargumenten, angefangen von der Existenz der Löcher selbst über die Belüftungstechnik der sog. 'Gaskammern' bis hin zur Chemie der Blausäure.
    Zum Beispiel weisen die Konstruktionspläne Belüftungskanäle oben und die Entlüftung unten aus, wie es Leichenkellern entspricht. Eine Gaskammerentlüftung hätte die umgekehrte Anordnung erfordert, da das Zyangas leichter als Luft ist.
    Auch wäre in einer halben Stunde aufgrund der ⇒Verdampfungsgeschwindigkeit der Blausäure noch mehr als die Hälfte im Präparat verblieben, was Lüftung und Leerung der 'Gaskammer' unmöglich gemacht hätte.

    © Colectivo Tropical de Revisionismo, Centroamérica
    letzte Aktualisierung: 03-Jun-09 (11:14)