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Dachau
Zahlenspiele
1946 wurde im Konzentrationslager Dachau eine Tafel mit der Inschrift
"Hier wurden in den Jahren 1933-1945 238 756 Menschen verbrannt."
aufgestellt. Diese Zahl wurde vom privilegierten Dachau-Häftling Niemöller 1946 verkündet und vom unrühmlichen Philipp Auerbach wiederholt.
Als Niemöller später befragt wurde, wie er zu dieser Zahl komme, antwortete er arrogant: er habe die Toten nicht gezählt [Sdl-Fm5].
Der wegen Hochverrats inhaftierte Jude Auerbach überlebte Auschwitz und Buchenwald, wurde bayrischer Staatssekretär und Präsident des Landesentschädigungsamtes und später wegen Betrugs verurteilt. Am 1. Mai 1950 erklärte Auerbach vor dem Gewerkschaftsbund, es seien 238 000 Juden 'vergast und verbrannt' worden. Die Tafel verschwand so sang-und-klanglos wie später die Auschwitztafeln.
Laut Irving liegt die Zahl der Toten in Dachau im Gesamtzeitraum von 1933 bis 1945 bei 31 951, zwei Drittel davon während der Typhusepidemie der letztem sieben Monate, davon wiederum 2 226 im ersten Monat der amerikanischen Kontrolle [Irv]. Andere Quellen (Zauner, ehem. Bürgermeister von Dachau) sprechen von 20.600 Toten in der Nazizeit, die allermeisten davon in den chaotischen letzten Wochen.
Unter den etwa 75 000 Häftlingen bei Kriegsende waren 43 400 politische Gefangene und 22 100 Juden.
Belegstärke

nach [Mat-Zim]

1940 22.675
1941 6.135
1942 12.572
1943 19.358
1944 78.635
Nebenstehende Tabelle aus einer Veröffentlichung des Dachau Museums gibt einen Eindruck der Belegung in den Kriegsjahren.
Nach anderen Quellen wird für Dezember 1944 die Zahl 47.000 genannt [Mat-Zim].
'Vergasungen'
bezeugt ...
"Von den acht bis neun Personen, die sich in dieser Gaskammer befanden, waren noch drei am Leben, die anderen waren tot. Ihre Augen waren rot."
Beschreibung einer Vergasung in Dachau durch Dr. Blaha [Bla]
Die "Gaskammer" von Dachau
Ein Bild geht um die Welt:
GI bewacht Desinfektionskammer
Auch andere haben Vergasungen in Dachau bezeugt, sogar der Bischof von Clermont-Ferrand, Mgr Piguet schrieb, daß polnische Priester in Dachau in die 'Gaskammer' geschickt wurden [Pig].

Der Dachau-Häftling und spätere Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung Franz Mayer-Gunthof hat eigenen Angaben zufolge "gesehen, wie Menschen vergast und ihre Leichen verbrannt wurden" [May].

als Lüge entlarvt ...
Die Vergasungslüge wurde erst 1959 entlarvt und zwar durch den Amerikaner Stephen Pinter, der 1946 Anwalt im US War Department war. Pinter erklärte 1959, daß weder in Deutschland noch in Österreich Gaskammern zur Menschenvernichtung existierten und daß die Sowjets amerikanische Untersuchungen in Auschwitz nicht erlaubt hatten [Pin]. Broszat, vom Münchner Institut für Zeitgeschichte zog 1960 mit seinem berühmten Leserbrief an 'Die Zeit' nach [Bro-Zei].
... und weiter behauptet
Die "Gaskammer" von Dachau war nicht in Betrieb
Touristenattraktion in Dachau: Pseudo-Gaskammer [VrbWhr]
Trotzdem wollte man Dachau als Vergasungsort nicht aufgeben.
Man erklärte kurzerhand - wie üblich ohne Beweise - daß "dieser Raum, als Duschraum getarnt, der Vergasung dienen sollte".
Wurde er vielleicht so spät gebaut, daß er nicht mehr zum Einsatz kam ? Keineswegs, er wurde schon 1942 fertiggestellt. Wozu er die ganze Zeit diente, wird nicht gesagt. Vielleicht doch als Duschraum, nach dem Krieg von der Legende als 'Gaskammer' getarnt...
"Gaskammer - getarnt als Brausebad - war nicht in Betrieb"
Inschrift Gedenkstätte Dachau
Leder aus Menschenhaut
Blaha behauptete auch, daß die Deutschen aus Menschenhaut Reithosen, Handschuhe und Damenhandtaschen herstellten, während wir seinem Kollegen Balachowsky die Variante verdanken, daß damit Bücher gebunden wurden [Por-Mad].
Die glorreiche Befreiung
Als sich am 29. April 1945 die Amerikaner dem Lager näherten, bereiteten die deutschen Soldaten die Übergabe vor. In Gegenwart des schon lange im Lager befindlichen Vertreters des Internationalen Roten Kreuzes hißten sie die weiße Flagge und ergaben sich.
Die erste Aktion der Helden des 15. Regiments der 45. US-Infanteriedivision bestand darin, die unbewaffneten Deutschen an einer Mauer aufzustellen und zu erschießen.
Exkution deutscher Soldaten durch GIs in Dachau
Völkerrechtswidrige Exkution deutscher Kriegsgefangener durch die 45. Infanteriedivision der US-Armee in Dachau.
Eine der wenigen Aufnahmen aus den US-Archiven, die erhalten geblieben sind.
584 Kriegsgefangene und Lagerpersonal wurden so umgebracht [Hal-Sie], teils durch Häftlinge, denen die Amerikaner Waffen gaben.
Ob für die Heldentat Medallien vergeben wurden, ist nicht bekannt, sicher ist, daß nie jemand zur Rechenschaft gezogen wurde und der Vorgang auch nicht im Bericht des IRK vorkam. Dafür wurde die Szene von Hollywood Regisseur George Stevens und Fotografen des U.S. Signal Corps aufgenommen ([Irv-Nur], S. 61).









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letzte Aktualisierung: 03-Jun-09 (11:14)