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Buchenwald
"J'ai vu, j'ai vu et j'ai vécu"
("Ich habe gesehen, ich habe gesehen und erlebt")
"Ich habe gesehen, wie tausende und abertausende unter die Duschen traten, wo sich statt Flüssigkeit, erstickendes Gas über sie ergoß.
Ich habe gesehen, wie die Arbeitsunfähigen ins Herz gestochen wurden."
Abbé Jean-Paul [Renard]
Als Paul Rassinier, der Mithäftling des Abbé Renard war, diesem entgegenhielt, daß es in Buchenwald/Dora weder Gaskammern noch Herzinjektionen gegeben habe, antwortete der Abt:
Ja sicher, aber das ist ja auch nur eine literarische Wendung, denn diese Sachen sind ja wirklich irgendwo passiert, das ist alles nicht so wichtig.
([Ras])
'Gaskammern' in Buchenwald: rot, gelb, grün, weiß
Renard ist nicht der einzige 'Gaskammer-Zeuge' von Buchenwald. Einem anderen Abt, Georges Hénocque, verdanken wir zentimetergenaue Einzelheiten der 'Gaskammer' in Buchenwald:
"... ich öffnete die Eisentür und befand mich in der berühmten Gaskammer. Der Raum maß ungefähr fünf Quadratmeter und hatte eine Höhe von drei Meter fünfzig. An der Decke, siebzehn Duschköpfe, in regelmäßigen Abständen einzementiert.
Nichts verriet ihre tödliche Funktion. Sie sahen aus wie harmlose Wasserausgüsse. Die im Krematorium beschäftigten Häftlinge hatten es mir schon gesagt: in tragische Ironie erhielt jedes Opfer beim Eintritt in diesen Raum ein Handtuch und ein winziges Stück Seife. Die Ärmsten konnten glauben, daß sie zur Dusche gingen. Hinter ihnen schloß man die Eisentür, die eine Art Gummidichtung von einem halben Zentimeter Dicke besaß, und die jeden Lufteintritt verhinderte. Die Wände im inneren waren glatt, ohne Risse und wie lackiert. Außen sah man neben dem Türrahmen, vier Knöpfe übereinander: rot, gelb, grün, weiß.
Und doch, etwas beunruhigte mich: ich verstand nicht, wie das Gas von den Duschköpfen bis nach unten sinken konnte. Neben dem Raum, in dem ich mich befand, verlief ein Korridor. Ich ging hinein und bemerkte ein enormes Rohr, das ich mit beiden Armen nicht umfassen konnte, und das von etwa einem Zentimeter dicken Gummi überzogen war.
Daneben befand sich eine Kurbel, die man von links nach rechts drehte, um das Gas austreten zu lassen. Aufgrund des starken Drucks sank es bis auf den Boden, so daß keines der Opfer dem, wie die Deutschen es nannten, "langsamen, süßen Tode" entrinnen konnten. Oberhalb der Stelle, wo das Rohrknie in den Erstickungsraum eintrat, waren die gleichen Knöpfe wie an der Tür angebracht, rot grün, gelb und weiß, die natürlich dazu dienten, das Absinken des Gases zu messen.
Alles war durchdacht und wissenschaftlich organisiert. Das Genie des Bösen hätte nichts Besseres erfinden können. Ich kehrte wieder zurück in die Gaskammer, um zu versuchen, die des Krematoriums 27 zu finden."
Abbé Georges [Hénocque]
In Hénocque's Lügenpamphlet ist allerdings nichts "durchdacht und wissenschaftlich organisiert": Er hat z.B. übersehen, daß der angeblich verwendete ⇒Zyanwasserstoff nicht absinkt, sondern aufsteigt.
Häftlinge
Buchenwald ist nicht wegen seiner Häftlingsphantasien interessant, wie ⇒Schrumpfköpfe und Lampenschirme aus Menschenhaut, die ebenso wie seine 'Gaskammern' inzwischen auf dem Müll der 'Holocaust'-Legende gelandet sind, sondern deshalb, weil einer der Begründer des Revisionismus, Paul Rassinier, dort inhaftiert war. Seinem Buch Le Mensonge d'Ulysse (1950) verdanken wir eine interessante Beschreibung des Lebens in Buchenwald [Ras-Uly].
Rassinier beschreibt u.a. die unbarmherzige interne Organisation des Lagers, die seit 1943 praktisch vollständig in der Hand der kommunistischen Untergrundorganisation war. Viele der später der SS zugeschriebenen Grausamkeiten gingen in Wirklichkeit auf das Konto dieser Häftlingsgruppen. Diese Tatsache wurde später in einem Geheimbericht der US-Armee vom 24. April 1945 bestätigt (der jedoch erst 1972 freigegeben wurde) [Rep].
Rassinier wirft auch einen kritischen Blick auf bekannte Buchenwaldhäftlinge, wie den Umerzieher Eugen Kogon.

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letzte Aktualisierung: 03-Jun-09 (11:14)